Ein Beutel für unterwegs: Fürs Pausenbrot oder den Picknickproviant.
Diese Tasche ist praktisch und schnell genäht. Eine kleine Abwandlung unserer Nähbeschreibung für den "Textilen Korb". Für den Butterbrotbeutel nehmt Ihr am besten gewachsten Stoff - dann kann nichts schiefgehen. Gewachste Stoffe gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Für die Innentasche haben wir stark beschichteten Stoff genommen, für außen einen Stoff mit einer leichten Beschichtung.
Und hier die Maße für den abgebildeten Beutel:
60 cm für den Umfang und für die Höhe 35 cm. Für den Boden die Ecken bei 9 cm abnähen. Damit der Beutel mehr Standfestigkeit erhält, haben wir die 4 Seitenkanten des Beutels abgesteppt.
Fahrradsattelbezug
Ein Fahrradsattelbezug ist ein super Begleiter für den Herbst, er schützt vor dem nassen Sattel und bringt Farbe an das Fahrrad.
Das benötigst du:
wasserabweisenden Stoff
Gummiband
Fertigung
Zuerst
legst du den Sattel auf den Stoff und zeichnest einmal rundherum. Dann
misst du den Umfang und zeichnest 1 cm Nahtzugabe an.
Nun
brauchst du noch einen Streifen, die Länge entspricht dem Umfang der
Sattelform + 2 cm Nahtzugabe und die Breite beträgt ca. 10 cm.
Eine
Längsseite und die beiden kurzen Seiten werden versäubert. Anschließend
werden die beiden kurzen Seiten rechts auf rechts gelegt und zusammen
genäht. Die versäuberte Längsseite wird ca. 1,5 cm eingeschlagen und
parallel zur Kante abgesteppt, ein Stück der Naht bleibt offen um später
das Gummiband einzufädeln.
Nun wird der Streifen rechts auf
rechts auf die Sattelform gesteckt und festgenäht, in den Rundungen
musst du eventuell die Stichlänge verringern, damit du die Form genau
triffst. Anschließend werden die Nahtzugaben zusammen versäubert.
Jetzt musst du nur noch das Gummiband einfädeln - und fertig ist der Fahrradsattelbezug !
Warme Handschuhe aus Stoffresten schnell genäht
Caspar, Melchior und Balthasar waren da und der Tannenbaum hat ein letzes Mal im Schein der Kerzen geglänzt. Viele Tannennadeln liegen schon am Boden und unser Baum muß nun leider wieder das Haus verlassen. Bei der klirrenden Kälte hier im Norden haben unsere warmen Handschuhe beim Abtransport gute Dienste geleistet. Diese Handschuhe haben wir aus einem Reststück Walkjacquard genäht. Dann gab es da noch ein Reststück Plüschstoff, mit dem wir die Handschuhe gefüttert haben – und fertig waren diese wirklich warmen, puscheligen Handschuhe.
Teekannenwärmer
Material:
30 cm Oberstoff, 30 cm Innenstoff, aufbügelbares Volumenvlies H 630
oder H640 (ist etwas dicker) 80 cm Schrägband
Nähanleitung:
1. Das Volumenvlies nach Anleitung auf die linke Seite vom Oberstoff bügeln.
2. Von der rechten Seite den Stoff diagonal absteppen. Abstand 2,5cm
bis 3cm. Damit die Abstände gleichmäßig werden, benutze am besten den
Abstandshalter für die Nähmaschinenfüßchen.
Dann in der anderen Diagonalen absteppen. Dadurch entsteht das Karosteppmuster.
3. Zuschneiden: Die Größe des Kannenwärmers richtet sich nach der Kanne
= Breite x Höhe plus Nahtzugabe plus 1cm Luftraum (oben und unten) . Am
besten Du machst Dir ein Schnittmmuster aus Papier. Die Ecken werden
oben abgerundet. Damit beide Seiten gleich rund werden, falte das Papier
in der Mitte und runden beide Seiten in einem Arbeitsgang ab. Nach
diesem Muster schneidest Du 2 x den Oberstoff und 2 x den Innenstoff zu.
4. Aus dem Schrägband nähst Du ein 10cm langes Bändchen – das wird die
spätere Schlaufe oben am Kannenwärmer.5. Lege die rechten Seiten vom
gesteppten Oberstoff aufeinander und schiebe das halbierte
Schlaufenbändchen – mit den offenen Enden zur Schnittkante – oben mittig
in die Nahtlinie. Nähe beide Teile zusammen dabei wird die Schlaufe mit
eingefaßt. Verfahre genauso mit dem Innenstoff. Hier wird keine
Schlaufe eingearbeitet. Beim Zusammennähen bleiben die unteren, geraden
Kanten offen. Wende das Oberstoffteil und schiebe den Innenstoff mit
der linken Seite in den Oberstoff. Hefte die untere Kante.
6.
Versäubere die untere Kante mit Schrägband. Die Länge des Schrägbands
ergibt sich aus dem Umfang des Kannenwärmers = 2 x Kannenbreite plus 1
cm Luftraum plus Nahtzugabe. Nähe das Schrägband zusammen, siehe
Zeichnung. Falls das Schrägband schon eingebügelt ist, bügel die eine
Nahtzugabe wieder aus. Lege das Schrägband mit der ausgebügelten Seite
bündig mit der Kante rechts auf rechts auf den Oberstoff. Steppe alle
Lagen mit 1 cm Nahtzugabe zusammen. Lege das Schrägband nach innen und
heften es. Die umgelegte Seite muß so breit sein, dass man das
Schrägband von rechts im Schatten der Ansatznaht absteppen kann.
Bestecktasche für den festlich gedeckten Tisch
Hier eine Bestecktasche in weihnachtlicher Ausführung. Schön aber auch als Geschenkidee aus einem Stoff für jede Gelegenheit. Am besten Ihr näht gleich einen Satz für 6 – 8 Personen oder noch mehr? Solche Bestecktaschen sind auch sehr praktisch für ein Büffet oder zum Picknick.
Wenn Ihr schon Stoff für eine weihnachtliche Tischedecke, Läufer etc. eingekauft habt, könnt Ihr die Bestecktasche aus den Resten nähen. Das Weihnachtsbändchen gibt es bei der Bandweberei Kafka.
Ihr braucht einen 43 cm langen und 9 cm breiten Streifen pro Tasche. Wir haben die linke Stoffseite mit 7 cm breiten Schabrackeneinlage beklebt. An einem kurzen Ende macht Ihr einen Saum mit Einschlag-Umschlag, dieses Ende wird zu sehen sein. Dort näht Ihr Euer Motiv auf. Dann legt Ihr den Streifen so übereinander, dass das Täschchen entsteht, das ungesäumte Ende liegt innen. An den langen Seiten näht Ihr jetzt alle Stofflagen zusammen und franselt 2/3 der Nahtzugabe aus.
Türstopper oder Sandsack
Mit Stoffresten kannst du schnell aus einem kleinen Nadelkissen Gewichte nähen. Mit Steinen gefüllt können diese
kleinen Pyramiden auch als Tischdeckendecken Gewicht genutzt werde, für
das Kaffee trinken im Garten oder zum Beschweren des Stoffes beim
Zuschneiden. Mit einer grösseren Version, auch hier gefüllt mit Steinen,
ergibt es einen Türstopper. Die Steine haben wir mit Füllwatte umhüllt.